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Von Wällen und Gräben

Umweltbericht. Die Osnabrücker Landwehr, Erkundungen in Natur und Geschichte

Herausgegeben von der Stadt Osnabrück, erarbeitet von Hartmut Peucker


In den unruhigen Zeiten Ende des 13. Jahrhunderts wurden vielerorts Befestigungsanlagen um Gemeinwesen errichtet. Dabei handelte es sich nicht nur um Stadtbefestigungen mit Mauern, Gräben und Türmen, sondern auch um weit vorgelagerte Landwehren. Diese Erdbauwerke dienten als erste Abwehranlagen gegen Feinde und als Schutz der Feldmark vor Viehdieben und Räubern. Auch die Stadt Osnabrück legte zusätzlich zu ihren Befestigungsanlagen eine Landwehr an, die sich als Ring in 1,5 bis 4,5 km Entfernung um die Stadt herumzog. Ab 1347 hatte zunächst die Altstadt den Schutz der Landwehr, ab 1406 bzw. 1409 war auch die Neustadt so gesichert. Spuren der alten Stadtlandwehr sind in und um Osnabrück vielerorts zu entdecken: Heute, etwa 600 Jahre nach ihrer Entstehung, sind von den ehemals circa 18 km Wall- und Grabenstrukturen noch etwa 6,7 km erkennbar erhalten. Dieser Band dokumentiert die Entstehung und Geschichte der Osnabrücker Landwehr. Vier ausgearbeitete Wanderungen laden ein, sich auf die Spurensuche zu begeben. »Von Wällen und Gräben« lässt ein Stück fast vergessener Stadtgeschichte lebendig werden. (Mit einem Vorwort von Dieter Zimmermann, Umweltdezernent)

 

Von Wällen und GräbenStadt Osnabrück

 

Von Wällen und Gräben

 

69 Seiten
gebundene Ausgabe
Abbildungen in Farbe und s/w
1. Auflage 2001

ISBN 978-3-929979-57-2

Euro 10,23