Politik

Befremdend nah

Dialog über Kunst, Judentum und Verfolgung

Herausgegeben von der Felix-Nussbaum-Gesellschaft und der Stadt Osnabrück


Für den Osnabrücker Maler und Juden Felix Nussbaum begann 1933 mit der NS-Diktatur eine Zeit der Flucht und Verfolgung. Am 31. Juli 1944 wurde Nussbaum aus Belgien nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.
Zum 50. Todesjahr Nussbaums 1994 initiierten die Stadt Osnabrück und die Felix-Nussbaum-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit zahlreichen Institutionen eine ganzjährige Veranstaltungsreihe. Die vorliegende Publikation ist mehr als eine Dokumentation dieser Aktivitäten: Über das Erinnern an Nussbaums Schicksal hi-naus geht es um eine aktive Auseinandersetzung für ein besseres Verständnis jüdischer Kultur und Tradition.
Anhand der drei Schlüsselbegriffe »Künstlerexistenz«, »Judentum« und »Exil« werden historische und aktuelle Aspekte erörtert und Verknüpfungen zwischen damals und heute aufgezeigt. Das Ergebnis ist eine bewusst unpathetische Hommage an Felix Nussbaum.

 

Befremdend nahV E R G R I F F E N !

 

Felix-Nussbaum-Gesellschaft,

Stadt Osnabrück


Befremdend nah

 

128 Seiten
gebundene Ausgabe
Abbildungen in Farbe und s/w
1. Auflage 1996

ISBN 978-3-929979-24-4

Euro 14,32 

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